Ein 10.000 Jahre alter Korb. Das Skelett eines etwa 12jährigen Mädchens. das liebevoll zugedeckt wurde, wie es wohl die Eltern in tiefer Trauer um ihr Kind gemacht haben müssen! Und Fragmente alter Bibelhandschriften, weit über 2000 Jahre alt. Das alles wurde jetzt gefunden in der „Höhle des Grauens“ , wie eine schwer zugängliche Höhle in der judäischen Wüste genannt wird. Ein Sensationsfund!

„Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“ (2. Mose 33,18 – Tageslosung für heute):– Mose traut sich was! Mal schnell den lieben Gott zu bitten ihn sehen zu dürfen. So ein brennender Dornbusch und dabei Gottes Stimme hören – das reicht Mose nicht mehr. Er will sehen! Und Gott? Er empört sich nicht über dieses Ansinnen. Aber er weist Mose darauf hin, dass das nicht einfach so geht mit unseren irdischen Sinnesorganen. Aber Gott wäre nicht Gott – der Gott, wie ihn die Bibel uns schildert, diese liebende Gottheit, die uns Menschen Wünsche nicht einfach abschlägt, sondern eben manchmal etwas anders als erwartet und doch wieder erfüllt:

War das schön! Gestern mal wieder Gottesdienste zu feiern, an denen auch Gemeinde vor Ort vertreten war. Einige kamen nach Horsbüll, andere nach Emmelsbüll. Sogar einige meiner Konfirmanden waren dabei. Und ich musste mich erst mal orientieren: mal nicht allein in die Kamera schauen, die ja auch mitlief, sondern zu den Menschen, die da waren. –

Die Legende vom Schachspiel Nach einer Legende aus Indien hat Sissa ibn Dahier das Schachspiel erfunden. Er lebte angeblich im dritten oder vierten Jahrhundert nach Christus. Damals, so erzählt die Legende, habe der indische Herrscher Shiram sein Volk tyrannisiert und das Land ins Elend gestürzt.

„Wir leben oder wir sterben, so sind wir des Herrn.“ (Römer 14,8) Was für ein schöner Genitiv in der Lutherübersetzung: wir sind „des Herrn“. Der Genitiv der Zugehörigkeit ist das. Wir gehören zu Gott. Wir haben bei ihm unser Zuhause. Einen Stein im Brett. Einen Stammplatz in seinem Herzen, wenn wir so menschlich von Gott reden dürfen. Wir gehören zu ihm. „Er gehört zu mir wie sein Name an der Tür!“ – Ja, das ist in ganz anderem Zusammenhang gesungen, aber Gott und ich – Gott und du: das soll einfach ein Team sein, das durch nichts auseinander zu bringen ist! Wenn wir manchmal suchen, zweifeln, fragen: Wo gehöre ich eigentlich hin? Ruft der ganze Himmel schon längst: „Du gehörst doch zu mir! Ich bin dein Gott und bin für dich da!“ – Wenn wir manchmal mit uns ringen: Wohin kann ich mit dieser Schuld, mit jener Last schon gehen? – sagt Gott zu uns: „Ich trage doch längst mit an deiner Last und hab deine Schuld schon vergeben.“ Wir gehören zu Gott.

Die vierte Woche der Passionszeit hat begonnen. Die Aktion „Sieben Wochen ohne“ stellt sie in diesem Jahr unter die Worte: Dir zuliebe? Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockade. Dir zuliebe: Was tun wir im Leben so ganz ohne jeden Eigennutz? Was tun wir so ganz: einem anderen, einer anderen zuliebe? Was hat jemand anderes für euch getan, einfach so, weil es euch gut tun sollte? – Oft handeln wir nach dem Gegenseitigkeitsprinzip: Ich tu dir Gutes, damit du mir Gutes tust. Oder: Ich tue dir Gutes, weil du mir Gutes getan hast. Wie hab ich mich manchmal geziert, an Weihnachten mir etwas schenken zu lassen von jemandem, für den ich kein Geschenk vorbereitet habe?